Die Polarlichter und ihre Entstehung

Die Polarlichter faszinieren Menschen seit Jahrhunderten, doch viele haben sie noch nie selbst gesehen. Wie entstehen diese beeindruckenden Lichter und warum sind sie nur in bestimmten Regionen sichtbar?
Die Polarlichter (Aurora borealis) entstehen durch Plasma, das von der Sonne ins All ausgestoßen wird. Dieses Plasma besteht aus elektrisch geladenen Teilchen und breitet sich mit hoher Geschwindigkeit im Weltraum aus. Ein Teil dieser geladenen Teilchen trifft auf die Erde. Die Erde ist von einem starken Magnetfeld umgeben. Dieses wirkt wie ein Schutzschild und lenkt die geladenen Teilchen ab, anstatt sie ungehindert auf die Erdoberfläche treffen zu lassen. Entlang der Magnetfeldlinien werden sie in Richtung der Polarregionen geleitet.
Aber wie entstehen die grünen oder roten Farben?
Die Farben entstehen durch die Reaktion des Plasmas mit unterschiedlichen Gasmolekülen. Nachdem die elektrischen Teilchen durch Sonnenstürme ins All geschleudert wurden, treffen sie auf Sauerstoff- und Stickstoffatome, die ihre Energie dann in Form von Licht abgeben. Die Farben hängen jedoch von den jeweiligen Atomen ab. Zum Beispiel:
Grün entsteht durch Sauerstoffatome,
Rot durch Stickstoffatome,
Blau und Violett durch andere Atome in höheren Schichten der Atmosphäre.
Warum sind sie nur in bestimmten Regionen sichtbar?
Polarlichter sind hauptsächlich an den Polen zu sehen, da das Erdmagnetfeld die elektrisch geladenen Teilchen des Sonnenwinds dorthin lenkt. An den beiden Polen wirken die Magnetfelder besonders stark.
Am Ende kann man sagen, dass Polarlichter faszinierende Naturphänomene sind und dass man jedem Menschen empfehlen kann, sie einmal im Leben zu sehen.
Autor: Le/Fi

