Cannabis-Legalisierung: Gut oder schlecht?

Die Bundestagswahl ist nun vorbei und schon gibt es Diskussionen, nicht nur für die Bildung einer Koalition, sondern auch für ein recht riskantes Gesetz: Und zwar die Legalisierung von Cannabis in Deutschland, die es schon in den USA, Kanada und der Schweiz gibt.

Allgemein sind die drei Kandidaten für die Ampel-Koalition (SPD, FDP und die Grünen) dafür, aber in jeweils anderen Ausführungen: FDP und Grünen sind auch dafür; die einen wollen einen „regulierten Verkauf“, die anderen wollen eine „kontrollierte Freigabe“. Die SPD will die Umsetzung erst einmal testen, bevor sie an die Öffentlichkeit kommt. Der größte Vorteil für die Bundesregierung wäre: Mehr Geld in den Kassen. Aber dies ist auch der einzige, denn eine Legalisierung des Cannabis würde einen Cannabisrausch verursachen – gut für die Kassen der Regierung, schlecht für die Gesundheit der Menschen, denn: Missbrauch von Cannabis verringert die Gedächtnisleistung, die Aufmerksamkeit und die Psychomotorik laut der Bundesärztekammer. Das größte Risiko ist das erhöhte Verkehrsunfallrisiko. Abhängigkeit von Cannabis sowie ein Anstieg des Risikos für psychische Störungen sind ebenfalls möglich.

Grundsätzlich gesprochen würde die Legalisierung des Cannabis der Regierung mehr Geld bringen, allerdings auf Risiko der Gesundheit der Menschen. (s. oben)

Bild: Pixabay

Infos von: Ärtzteblatt, Zugriff vom 13.10.2021; Heise Telepolis, Zugriff vom 10.11.2021

ol.se

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